Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr:

2. Bremer Hörforum am Sa., 05.11.2016 von 10 bis 18Uhr in der Handwerkskammer Bremen

Nur zwei Wochen nach dem internationalen Hörakustiker-Kongress in Hannover  können sich die Bremerinnen und Bremer mitten in der City über Neuheiten informieren, kostenfreie Hörtests nutzen und verschiedene Vorträge besuchen.

Präsentiert und diskutiert werden in der Handwerkskammer, Ansgaritorstr. 24, viele Aspekte rund um das Thema Hören, darunter

+ Tinnitus - Was man gegen Ohrgeräusche tun kann
+ Brainhearing - Wie gutes Hören fit hält
+ Im-Ohr-Hörgeräte, High-Tech fast unsichtbar
+ Weltneuheiten bei der Hörgerätetechnik
+ Hörgesundheit und Hörvorsorge
+ Klangfinder-Demonstration: verschiedenen Hörgerätetechniken zum Selberhören

Alle Vorträge und Vorführungen werden von Fachleuten präsentiert, die auch gern Fragen beantworten.
 
Wer nichts gegen eine aufkommende Hörschwäche unternimmt, kann gutes Hören verlernen. Zwischen zwölf und 14 Millionen Menschen sind laut Krankenkassen-Information in Deutschland von Schwerhörigkeit betroffen, aber nur 2,5 bis 3,5 Millionen tragen ein Hörgerät. Übertragen auf die Stadt Bremen sind das ca. 80.000 Personen, von denen aber weniger als ein Viertel über Hörgeräte verfügt. Und die Zahl der Menschen mit Hörschäden wächst.

Gründe sind das zunehmende Durchschnittsalter der Bevölkerung, aber auch Schwerhörigkeit in Folge von Lärm nicht nur am Arbeitsplatz. Auch die Dauerbeschallung per Kopfhörer sorgt bei vielen, meist jungen Menschen für Hörschäden. Durch Lärm hervorgerufene Erkrankungen liegen weit vorn in der Berufsgenossenschafts-Statistik zu Berufskrankheiten. Gleichzeitig sieht das Bremer Hörforum deutliche Defizite im Bereich Prävention und Gehörschutz in fast allen Lebensbereichen, vor allem an lauten Arbeitsplätzen, aber auch bei Kindern.

Ein wichtiger Punkt ist zudem die mangelhafte Barrierefreiheit öffentlicher Räume für Hörgeschädigte in Bremen. Spezielle technische Vorrichtungen ermöglichen Hörgeräteträgern die Teilnahme an Veranstaltungen, die für sie sonst akustisch nicht mehr erlebbar wären.  Hier will das Bremer Hörforum dazu beitragen, mehr Räume für Menschen mit Hörschädigungen barrierefrei einzurichten.